Dienstag, 15. Mai 2012

Rezension

Die Erfindung der Violet Adams - Ley Ac Rosen

Gebundene Ausgabe: 554 Seiten 
Verlag: Ink; Auflage: 1 (8. März 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3863960319 
ISBN-13: 978-3863960315 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Inhalt:
London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken...

Autor:
Lev AC Rosen wuchs in Manhattan auf und hat am Oberlin College in Ohio Kreatives Schreiben und Englisch studiert. Danach kehrte er, so schnell er konnte, nach Manhattan zurück.
'Die Erfindung der Violet Adams' ist Levs erster Roman bei INK.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Es wird auch auf kleine Details geachtet, wie zum Beispiel die Blumen mit dem Zahnradblüten, die auch auf jeder Buchseite neben der Seitenzahl zu sehen ist. 

Charaktere:
Violet Adams: Man hat direkt einen guten Bezug zu ihr, man fiebert richtig mit, ob alles was sie sich vornimmt auch so funktioniert.

Ashton Adams: Violets Zwillingsbruder ist so unglaublich sympathisch und unterstützt seine Schwester bei ihrem vorhaben.

Jack Feste: Ein guter Freund von den Zwillingen ist so witzig und hat echt lustige "Erfindungen", so ein Oscar wäre ja echt witzig :D

Cecily: Ist das einzige Mädchen an der Illyria, da ihr Vormund der Schulleiter ist, natürlich sind alle "männer" hinter ihr her.

Ernest Duke von Illyria: Ist der Schulleiter von Illyria einer Schule nur für männliche Wissenschaftsgenies, er steht im Schatten seines Vaters, dem Gründer der Schule.

Schreibstil:
Am Anfang musste ich mich erstmal an die Sprache von 1883 gewöhnen. Ich liebe die Übergänge zu den Verschiedenen Personen und finde es richtig super, dass auch mal aus der Sicht der Nebencharaktere geschrieben wird. So lernt man alle besser kennen, mit ihren ganzen Macken und versteht die Zusammenhänge besser.

Meine Meinung:
Es ist ein sehr schönes Buch und obwohl es um die Wissenschaft und Erfindungen geht, muss man nicht vom Fach sein um alles zu verstehen. Ich mag die Charaktere, sie sind alle so tolle Persönlichkeiten. Die komplexen Liebesgeschichten, sind etwas fürs Herz und es macht richtig Spaß sie zu lesen. Es wird auf viele Einzelheiten geachtet, die das Buch noch lesenwerter machen, vor allem, wenn man bedenkt zu welcher Zeit die Geschichte spielt. Und manche Erfindungen sind echt gut, die bräuchte man heute noch...zum Beispiel ein Mittel gegen den Kater...wenns am Abend vorher mal ein Drink zu viel war...:D Ich würde auch gerne mal die Funktion des Kinderwagens sehen, den Violet am Anfang entwickelt hat.Ich kann wirklich jedem empfehlen das Buch zu lesen es ist wirklich, wirklich wundervoll.

5/5 Punkte

Kommentare:

  1. Hi Nina,
    bei meinen fleißigen Leserinnen schau ich so gern öfter vorbei :).
    Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch noch nie was gehört habe, du es jedoch sehr gut beschrieben hast. Ich hab einen guten Einblick bekommen, es ist mir sympathisch und wenn ich es mal wieder sehe, weiß ich auf jeden Fall wo ich es schonmal gesehen hab.
    Danke dafür :)

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  2. Hallo Nina,

    habe das Buch auch schon hier liegen und will es demnachst lesen. Danke für die hilfreiche Rezension. Werde es denn wohl vorziehen...:-)

    LG


    Kay



    http://his-and-her-books.blogspot.de/

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