Freitag, 2. November 2012

Rezension 80 Days - Die Farbe der Lust von Vina Jackson

Broschiert: 368 Seiten
Verlag: carl's books (22. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570585220
ISBN-13: 978-3570585221
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Klappentext:
Die leidenschaftliche Violinistin Summer findet Erfüllung in der Musik. 
Sie spielt nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer Violine Vivaldis "Vier Jahreszeiten" und bekommt ein erstaunliches Angebot: 
Summer soll ein privates Konzert in der Krypta einer Kirche geben - doch muss dabei nackt sein, während den anderen Musikern die Augen verbunden werden. 
Summer spürt, wie sehr der Auftraggeber sie anzieht und in ihr bisher unbekannte Saiten zum Schwingen bringt. 
Sie beginnt eine intensive erotische Liaison, doch hat eine alles verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand?
Die Autoren:
Vina Jackson ist ein Pseudonym hinter dem sich zwei etablierte Autoren verbergen, die bei diesem Buch zum ersten Mal zusammenarbeiten. Er ist ein bekannter Lektor, Radiojournalist, Kolumnist, der bereits neun Romane veröffentlicht hat und eine große Sammlung von Erotika besitzt. Sie hat ebenfalls bereits Bücher geschrieben, arbeitet im Finanzsektor und ist eine feste Größe in der Londoner Fetisch-Szene. 
Meine Meinung:
Summer kann sich ein Leben ohne Musik und ihre Geige nicht vorstellen, eines Tages geht ihre geliebte Geige kaputt, sie hat kein Geld um sich eine neue zu kaufen, dann tritt Dominik in ihr Leben, ein Professor von der Universität, der ihr ein erstaunliches Angebot macht, das Summer bereitwillig eingeht. So lernt sie eine neue Welt der Erotik kennen. Sie besucht Fetischpartys, um sich einen gewissen kick zu holen. Dabei rutscht sie immer mehr in die Welt der Sklavinen ab.

Summer ist ständig nackt, egal ob vor Fremden oder vor Freunden...ich frage mich echt wo ist da das Schamgefühl? Sie ist so naiv und vertraut Personen, denen man mit gesundem Menschenverstand nicht trauen würde, nur weil ihre Lust ungebändigt und wild ist. Sie liebt es sich zu unterwerfen und driftet dabei in ihre eigene Gedankenwelt ab. Teilweise sind die Stellen echt ekelig, einmal soll Summer einem wildfremden man einen blasen und sein Penis riecht nach Urin, aber sie wird gezwungen es doch zu tun.

Dominik ist ein Professor an der Universität in London, er hat allen möglichen Bücher über BDSM gelesen, als er Summer zum erstenmal in der U-Bahn spielen hört und sieht, kann er sie nicht mehr vergessen, ihre blasse Haut, die schöne Figur und die wunderschöne Musik. Als er herausfindet, das ihre Violine nicht mehr zu retten ist, macht er ihr ein Angebot, so entwickelt sich eine erotische Affäre zwischen den beiden.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, man kommt auch schnell vorran, aber man stolpert immer wieder über manche Wörter wie Möse,  Ficken,...da gibt es doch nettere Worte...
Zum einen wird aus der Perspektive von Summer erzählt, ich bin mir nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht, sie hat so ein paar Eigenschaften, die ich nicht verstehen kann. Ihre Naivität, und ihre Unentschlossenheit, denn eigentlich will sie sich nicht so heftig unterwerfen, wie Victor es von ihr verlangt, um sie zu brechen, doch sie lässt sich immer wieder auf ihn und seine Spielchen ein.
Dann erzählt Dominik aus seiner Perspektive, anfangs mochte ich ihn nicht, da ich fand, das er nur mit Summer spielt, aber im Vergleich zu Victor, einem Bekannten von ihm , ist er ziemlich harmlos und vielleicht verbirgt sich noch mehr liebenswertes hinter seiner verschlossenen Fassade.

Fazit:
Ich weiss nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll, es hat mich nicht so überzeugt und manche Sachen fand ich einfach zu heftig, das hat mir nicht gefallen, da Schämt man sich ja schon für die Protagonisten und das ist kein tolles Gefühl. Ich weiss auch noch nicht, ob ich die Folgebände lesen werde, das muss ich mir noch überlegen.

2/5 Punkte



Kommentare:

  1. Ojeee die Rezi klingt ja gar nicht gut xD Jetzt habe ich Angst das Buch weiterzulesen ^^ Über diese vulgären Ausdrücke hab ich mich aber auch schon tierisch aufgeregt, da gibts wirklich bessere Bezeichnungen für.

    Naja, ich bin ja erst bei Seite 80, ein bisschen was hab ich ja noch vor mir ^^

    Aber trotzdem ne tolle Rezi :D

    LG Julchen

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  2. Das mit den Woirten kann ich gut nachvollziehen - es bringt mich extrem auf die Palme, dass Autoren damit ihren Text versauen, weil ihnen nix mehr einfällt. Leider fehlen in deiner Rezi ein paar Leerzeilen, sodass der Text nicht optimal lesbar ist.

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