Freitag, 8. Februar 2013

Rezension Die Ankunft von Ally Condie

Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 2 (7. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421512
ISBN-13: 978-3841421517
Kaufen: klick

Klappentext:
Wenn jemand stirbt, den du liebst – würdest du den retten, der ihn getötet hat?
Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden – eine Liebe, die das System töten wollte.
Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist.
Es wird alles verändern.
Dein Leben.
Deine Liebe.

Über die Autorin:
 Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Salt Lake City, USA. Nach dem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane um ›Cassia & Ky‹ werden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller.(Quelle:amazon)

Meine Meinung:
Der dritte Band, der Cassia & Ky Reihe hat meine Erwartungen nicht vollständig erfüllt. Die ersten beiden Bände haben genau meinen Geschmack getroffen und ich habe mich sehr auf den letzten gefreut, der zudem auch noch der dickste Teil der Trilogie ist. Mir hat die Spannung, Gefühle, Wut, Verzweiflung,...gefehlt. Es geht die ganze Zeit nur um den Virus und ich finde, alles ist zu einfach und zu unspektakulär. Anscheinend habe ich meine Erwartungen zu hoch geschraubt. Trotzdem ist nicht alles schlecht. Es werden einige Fragen beantwortet und vieles ergibt einen Sinn. 

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, die Kapitel sind alle unterschiedlich lang und werden abwechselnd von den drei Hauptprotagonisten in der Ich-Perspektive erzählt. In den jeweiligen Kapiteln steht immer oben am Rand wer gerade erzählt. Das finde ich sehr gut, denn man kann leicht durcheinander kommen.

Die Charaktere sind diesesmal nicht so gut rübergekommen. 
Cassia war mir viel zu abgehärtet, ich hatte das Gefühl, das es ihr nicht viel ausmacht, wenn etwas schlimmes passiert oder sogar jemand stirbt. Sie hat einfach die Situationen so akzeptiert wie sie waren, das hat sie in den anderen Bänden nicht getan. Vielleicht hat die Gesellschaft sie zu so einem Gefühlskalten Menschen gemacht. 
Ky war in den ersten beiden Büchern der geheimnisvolle und starke Typ, in diesem Band hat mir das sehr gefehlt. Ich finde man hat die starke Verbindung zwischen ihm und Cassia nicht mehr so gespürt. In "die Flucht" ist Cassia ihm bis in die Canyons gefolgt und hat ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um ihn zu finden. Ich frage mich wo ist diese Leidenschaft und Liebe abgeblieben? Man versteht dadurch nicht, warum sich Cassia nicht für Xander entscheidet.
Xander kommt in diesem Buch sehr gut zur Geltung, er hat sich, wie die anderen weiterentwickelt und sich verändert, er geht seine eigenen Wege und verfolgt ehrgeizig seine Ziele. Er ist für andere da, wenn sie ihn brauchen und Hilft so gut er kann.

Das Cover passt zu den anderen, es zeigt Cassia, wie sie aus dem System ausbricht und endlich frei ist?
Ob sie frei ist, weiß man nicht, denn das Ende lässt viel Freiraum für die eigene Vorstellung.

Fazit:
Trotz vieler Negativpunkte muss ich sagen, das mir das Buch gefallen hat. Es war nicht das beste der Trilogie, aber ist ein "Abschluss", den man akzeptieren kann.

3/5 Punkte

Kommentare:

  1. Ich stimmte dir in vielen Punkten zu. Xander hat mir in diesem Band auch sehr gut gefallen :) wie du auch schon gesagt hast, dreht sich das Buch im Prinzip nur um den virus, sodass man sich manchmal mehr Abwechslung gewünscht hätte. meiner Meinung nach ist dieser Band wirklich ein guter Anschluss.

    LG
    Caro

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  2. Schöne Rezi!! :)
    Ich habe bislang erst Band eins gelesen und fand ihn eigentlich echt gut! "Die Flucht" liegt noch auf meinem SuB und ich lese es sicher bald mal.

    Liebe Grüße, Selina :)

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